Die Alhambra in Granada vor der schneebedeckten Sierra Nevada

Reiseführer / Europa

Spanien Urlaub: der große Reiseführer

Von Mahsa Mehrban. Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2026

Spanien ist nicht ohne Grund das Urlaubsland Nummer eins der Deutschen: Mallorca ist von fast jedem Flughafen in gut zwei Stunden erreichbar, auf den Kanaren scheint auch im Januar die Sonne, und dazwischen liegen einige der schönsten Städte Europas. Madrid mit dem Prado und Tapas bis Mitternacht, Barcelona mit Gaudí und Stadtstrand, Andalusien mit Alhambra, Mezquita und Flamenco, das Baskenland mit seinen Pintxos-Bars. Dieser Reiseführer hilft bei der Entscheidung: welche Region in welchem Monat, Mallorca oder Kanaren, Routen für 7, 10 und 14 Tage, wie du Alhambra und Sagrada Família rechtzeitig buchen, was ein Urlaub kostet und wie man in Spanien isst, nämlich deutlich später als zu Hause.

Beste Reisezeit für Spanien

Frühling (März bis Mai)

Die beste Zeit für eine Rundreise durch Andalusien und für Städtetrips. Sevilla duftet nach Orangenblüten, Granada und Córdoba lassen sich bei 25 statt 40 Grad erkunden. Rund um Ostern (Semana Santa) wird es voll und teuer.

Sommer (Juni bis August)

Badeurlaub auf Mallorca, Ibiza, Menorca, an der Costa Brava und Costa del Sol; ideal auch für das grüne Nordspanien. Im Landesinneren und in Andalusien wird es im Juli und August sehr heiß. In den Sommerferien steigen die Preise deutlich.

Herbst (September bis Oktober)

Für viele die beste Reisezeit: Das Mittelmeer ist am wärmsten, die Ferien sind vorbei, Hotels werden günstiger. Im Oktober passen Städtereise und Strand perfekt zusammen.

Winter (November bis Februar)

Auf den Balearen schließen viele Hotels, auf den Kanaren ist dagegen Hochsaison mit 20–23 Grad. Madrid, Barcelona und Sevilla sind jetzt günstig, sonnig und angenehm leer.

Spanien Wetter: Klimatabelle nach Monaten

Ungefähre durchschnittliche Tageshöchstwerte in Sevilla und Wassertemperatur vor Málaga (°C). Madrid ist etwas kühler und im Winter nachts frostig; Barcelona und Mallorca liegen dazwischen. Die Kanaren sind ganzjährig warm: etwa 21 °C im Januar bis 28 °C im August, Wasser 19–23 °C.

MonatSevillaMittelmeer (Málaga)Hinweise
Januar16°15°Hochsaison auf den Kanaren (21–22 °C, viel Sonne). Auf dem Festland günstige Städtereisen.
Februar18°15°Mandelblüte auf Mallorca, Karneval in Santa Cruz de Tenerife und Cádiz. Angenehm für Sevilla und Granada.
März22°15°Fallas in Valencia (15.–19. März). Andalusien wird frühlingshaft, Orangenblüten in Sevilla.
April24°16°Semana Santa und Feria de Abril in Sevilla. Ideales Rundreisewetter, Osterferien früh buchen.
Mai28°18°Einer der besten Monate: warm, grün, lange Abende. Patio-Fest in Córdoba. Meer noch frisch.
Juni33°21°Badesaison beginnt, Mallorca noch ohne Ferienandrang. Im Landesinneren ab Ende Juni heiß.
Juli36°23°Sevilla und Córdoba oft über 40 °C. Besser Küste, Inseln oder Nordspanien.
August36°24°Ferienspitze, höchste Preise am Meer. In Madrid machen viele kleine Lokale Urlaub.
September32°23°Wärmstes Meer des Jahres, weniger Trubel. Top für Mallorca, Menorca und die Costa del Sol.
Oktober26°20°Zweiter Frühling: perfekt für Andalusien und Städte, im Süden und auf den Kanaren noch Badewetter.
November20°18°Ruhig und grün. Viele Hotels auf den Balearen schließen, auf den Kanaren startet die Wintersaison.
Dezember17°16°Weihnachtsbeleuchtung in Madrid und Málaga, kurze Tage. Kanaren für Wintersonne.
Grüne Berge an der Atlantikküste im Norden Teneriffas
Teneriffa

Die schönsten Reiseziele in Spanien

Kiefernbewachsene Steilküste über einer ruhigen Mittelmeerbucht

Mallorca1 Woche

Viel mehr als Ballermann: die Altstadt von Palma mit ihrer Kathedrale, die Serra de Tramuntana (UNESCO-Welterbe) zum Wandern und Radfahren, der historische Zug nach Sóller und unzählige Buchten (Calas) im Osten und Süden. Mit Mietwagen entdeckst du die Insel am besten.

Grüne Berge an der Atlantikküste im Norden Teneriffas

Teneriffa1 Woche

Die größte Kanareninsel und der Klassiker für Wintersonne. Der Süden (Costa Adeje, Los Cristianos) ist am sonnigsten, der Norden um Puerto de la Cruz grüner und ursprünglicher. In der Mitte thront der Teide, mit 3.715 m Spaniens höchster Berg.

Türme der Basilika Sagrada Família in Barcelona

Barcelona3 Tage

Die Sagrada Família, die 2026 endlich ihre volle Höhe erreicht hat, dazu Park Güell, Casa Batlló und La Pedrera. Durch das Gotische Viertel und El Born schlendern, auf dem Markt La Boqueria frühstücken und nachmittags an den Strand von Barceloneta oder Bogatell.

Blick über die Dächer von Madrid mit der Kuppel des Metropolis-Gebäudes an der Gran Vía

Madrid2–3 Tage

Prado, Reina Sofía (mit Picassos Guernica) und Thyssen liegen an einem Boulevard. Abends Tapas in La Latina, Sonnenuntergang am Templo de Debod, Tagesausflug mit dem Schnellzug nach Toledo (33 Minuten) oder Segovia.

Plaza de España in Sevilla mit Arkaden aus Backstein und Kacheln

Sevilla2–3 Tage

Andalusiens Hauptstadt: Königspalast Real Alcázar, Kathedrale mit der Giralda, die Plaza de España und Tapas-Bars in Triana. Hier siehst du den besten Flamenco. Córdoba mit der Mezquita ist nur 45 Zugminuten entfernt.

Myrtenhof der Nasridenpaläste in der Alhambra, durch einen verzierten Bogen gesehen

Granada2 Tage

Die Alhambra ist der Grund für die Reise und verdient einen ganzen Vormittag. Zum Sonnenuntergang hinauf ins Albaicín zum Mirador de San Nicolás, mit Blick auf die Burg vor der Sierra Nevada. In vielen Bars gibt es zum Getränk eine Tapa gratis.

Hafen und Altstadt von Málaga vom Gibralfaro aus bei Sonnenuntergang

Málaga und Costa del Sol2–7 Tage

Málaga ist längst mehr als ein Flughafen: Picasso-Museum, Festung Alcazaba, Hafenpromenade und Stadtstrand. Westlich liegen Marbella und Estepona, östlich Nerja mit seiner Tropfsteinhöhle, landeinwärts das spektakuläre Ronda.

Palau de les Arts in der Stadt der Künste und Wissenschaften in Valencia

Valencia2 Tage

Futuristische Ciudad de las Artes y las Ciencias, ein 9 km langer Park im alten Flussbett, eine lebendige Altstadt und breite Sandstrände. Valencia ist die Heimat der Paella, die man hier mittags isst. Südlich beginnt die Costa Blanca mit Alicante und Benidorm.

Spanien Rundreise: Routen für 7, 10 und 14 Tage

Die Schnellzüge machen eine Städtereise leicht: Madrid liegt in der Mitte, Barcelona, Sevilla, Málaga und Valencia sind jeweils rund 2 bis 2,5 Stunden entfernt. Gabelflüge (z. B. hin nach Madrid, zurück ab Málaga) sparen einen Tag.

7 Tage: Madrid und Andalusien

Die klassische erste Rundreise: Hauptstadt plus Andalusiens Highlights.

  1. Tag 1–2Madrid

    Prado und Retiro-Park, am zweiten Tag Königspalast, Plaza Mayor und Tapas in La Latina.

  2. Tag 3Mit dem AVE nach Sevilla

    Rund 2,5 Stunden. Nachmittags Plaza de España und María-Luisa-Park, abends Triana.

  3. Tag 4Sevilla

    Real Alcázar zur Öffnung, dann Kathedrale und Giralda. Abends Flamenco.

  4. Tag 5Ausflug nach Córdoba

    45 Minuten mit dem Zug: Mezquita, Judería und römische Brücke.

  5. Tag 6–7Granada

    Alhambra am Vormittag, Albaicín zum Sonnenuntergang. Am letzten Tag zum Flughafen Málaga (1,5 Stunden).

10 Tage: Barcelona, Madrid, Andalusien

Die beiden Metropolen und der Süden. Hin nach Barcelona, zurück ab Málaga.

  1. Tag 1–3Barcelona

    Sagrada Família, Casa Batlló, Gotisches Viertel, Park Güell und ein Nachmittag am Strand.

  2. Tag 4–5Madrid

    2,5 Stunden mit dem Zug. Museen, Retiro, Tapas; optional Toledo.

  3. Tag 6–7Sevilla

    Alcázar, Kathedrale, Triana, optional Córdoba.

  4. Tag 8–9Granada

    Alhambra, Albaicín und ein Besuch im arabischen Bad (Hammam).

  5. Tag 10Málaga

    Picasso-Museum, Alcazaba, ein letztes Bad im Meer.

14 Tage: Festland plus Mallorca

Städte, Süden und fünf Tage Insel. Im Winter Mallorca gegen Teneriffa tauschen.

  1. Tag 1–3Barcelona

    Gaudí, Altstadt, Strand.

  2. Tag 4–5Valencia

    Etwa 3 Stunden mit dem Zug. Stadt der Künste, Turia-Park, Paella am Meer.

  3. Tag 6–7Madrid

    1 Stunde 50 mit dem AVE. Museen und Tapas-Abende.

  4. Tag 8–10Sevilla und Granada

    Zwei Nächte Sevilla mit Córdoba-Ausflug, eine Nacht Granada mit Alhambra.

  5. Tag 11–14Mallorca

    Flug ab Sevilla oder Málaga nach Palma. Altstadt, Zug nach Sóller, Tramuntana und Buchten im Osten.

14 Tage: Andalusien mit dem Mietwagen

Rundkurs ab und bis Málaga mit Städten, weißen Dörfern und Atlantikstränden. Ideal im April, Mai und Oktober; im Juli und August zu heiß.

  1. Tag 1–2Málaga

    Altstadt, Alcazaba und Picasso-Museum zu Fuß. Den Wagen erst bei der Abfahrt übernehmen; Parken im Zentrum kostet über 20 € am Tag.

  2. Tag 3Caminito del Rey und Ronda

    Vormittags über den Klettersteig an der Schluchtwand (Tickets Wochen vorher buchen), abends auf der Brücke über der Schlucht von Ronda.

  3. Tag 4Straße der weißen Dörfer

    Über Grazalema, Zahara de la Sierra und Setenil de las Bodegas, dessen Häuser unter Felsüberhängen stehen, nach Arcos de la Frontera.

  4. Tag 5–6Cádiz und die Costa de la Luz

    Die älteste Stadt Westeuropas auf ihrer Halbinsel, dann die Atlantikstrände von Conil, die Düne von Bolonia und Tarifa mit Blick nach Afrika.

  5. Tag 7–9Sevilla

    Alcázar, Kathedrale, Triana und ein Flamenco-Abend. Das Auto bleibt in der Garage.

  6. Tag 10–11Córdoba

    Mezquita gleich zur Öffnung, Judería, im Mai die blumengeschmückten Innenhöfe.

  7. Tag 12–13Granada

    Alhambra mit gebuchtem Zeitfenster, Sonnenuntergang im Albaicín, Tapas in der Calle Navas.

  8. Tag 14Über Nerja nach Málaga

    An der Costa Tropical entlang, mit Stopp an der Tropfsteinhöhle und am Balcón de Europa in Nerja.

Unterkünfte in Spanien

In den Städten zentral wohnen, damit du nach dem späten Abendessen zu Fuß heimkommen; auf den Inseln je nach Laune zwischen Ferienort, ruhiger Bucht und Bergdorf wählen.

Boote in einer klaren, türkisfarbenen Bucht auf den Balearen

Mallorca

Palma für Stadtleben, Sóller oder Deià in den Bergen, die ruhige Ostküste um Cala d'Or und Cala Millor für Familien und Badeurlaub.

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Strand Las Teresitas und das Dorf San Andrés auf Teneriffa

Teneriffa

Costa Adeje und Los Cristianos im sonnigen Süden für Strand und Resorts, Puerto de la Cruz im grünen Norden für eine gewachsene Kleinstadt.

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Mosaikbank im Park Güell mit Blick über Barcelona

Barcelona

Im Eixample nah an Gaudí und guten Restaurants, im Gotischen Viertel und El Born mitten im Trubel, in Poblenou nah am Strand.

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Glockenturm Giralda der Kathedrale von Sevilla

Sevilla

Santa Cruz und rund um die Kathedrale für Sightseeing zu Fuß, Triana auf der anderen Flussseite für mehr Alltag. Im Sommer lohnt ein Hotel mit Dachpool.

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Mallorca oder Kanaren? Die Inseln im Vergleich

Die Balearen liegen im Mittelmeer: ruhiges, türkisfarbenes Wasser, Pinienwälder, Saison von Mai bis Oktober. Die Kanaren liegen im Atlantik vor Afrika: vulkanische Landschaften, mehr Wellen und frühlingshaftes Wetter das ganze Jahr. Ab Deutschland fliegst du gut zwei Stunden nach Palma und rund viereinhalb Stunden auf die Kanaren; beides gibt es ab fast jedem Flughafen direkt.

Faustregel: Von Mai bis Oktober Mallorca oder Menorca, von November bis April die Kanaren.

  • Mallorca: Der Allrounder: echte Stadt (Palma), Berge, die schönsten Buchten. Für Paare, Familien, Wanderer und Radfahrer. Für Juli und August Monate vorher buchen.
  • Menorca: Ruhiger und grüner, mit geschützten Naturstränden wie Cala Macarella und Cala Turqueta. Ideal für Familien mit kleinen Kindern.
  • Ibiza und Formentera: Weltbekannte Clubs von Juni bis September, aber auch die Altstadt Dalt Vila (UNESCO), ruhige Buchten im Norden und ein Bootsausflug nach Formentera mit karibisch klarem Wasser.
  • Teneriffa: Die vielseitigste Kanareninsel: Teide-Nationalpark, Wal- und Delfinbeobachtung vor Los Gigantes, die Altstadt von La Laguna und große Hotels im Süden.
  • Gran Canaria: Die Dünen von Maspalomas, das lebendige Las Palmas mit dem Stadtstrand Las Canteras und Bergdörfer im Inselinneren.
  • Lanzarote und Fuerteventura: Lanzarote: schwarze Lavafelder und die Architektur von César Manrique. Fuerteventura: die längsten hellen Sandstrände und konstanter Wind, ein Paradies für Kitesurfer. Beide trockener und windiger als Teneriffa.

Welche Costa passt zu dir? Spaniens Festlandküsten im Vergleich

Spaniens Festland hat rund 5.000 Kilometer Küste, und die Costas unterscheiden sich stärker, als die Kataloge vermuten lassen. Am Mittelmeer ist das Wasser von Juni bis Oktober warm und ruhig, am Atlantik kühler, mit Wind und Wellen.

  • Costa Brava (Katalonien): Felsküste mit Pinien und kleinen Buchten nördlich von Barcelona: Cadaqués, Begur, Calella de Palafrugell und Tossa de Mar mit seiner Burg. Der Küstenweg Camí de Ronda verbindet die Buchten zu Fuß. Lloret de Mar ist das Partyzentrum. Im Hinterland Girona und die mittelalterlichen Dörfer Pals und Peratallada; mit dem Auto aus Süddeutschland in einem langen Tag erreichbar.
  • Costa Dorada: Lange, flache Sandstrände südlich von Barcelona um Salou und Cambrils, beliebt bei Familien. Tarragona hat ein römisches Amphitheater direkt am Meer.
  • Costa Blanca (Alicante): Über 170 Strände und einer der mildesten Winter Europas. Altea, Xàbia und Moraira sind die hübschen Orte, Benidorm die Hochhausstadt mit dem größten Angebot, Alicante eine lebendige Stadt mit Burg über dem Strand. Im Hinterland das Bergdorf Guadalest.
  • Costa del Sol (Málaga): Die Allround-Küste mit dem größten Flughafen: Stadt in Málaga, Hotels in Torremolinos und Benalmádena, Luxus in Marbella, Ruhe in Nerja. Sonne fast das ganze Jahr.
  • Costa Tropical und Cabo de Gata: Zwischen Málaga und Almería wird es stiller: Almuñécar und Salobreña unter der Sierra Nevada, dahinter der Naturpark Cabo de Gata mit Vulkanfelsen und unbebauten Stränden um San José.
  • Costa de la Luz (Atlantik): Weite, helle Sandstrände, Dünen und Wind zwischen Tarifa und der portugiesischen Grenze: Conil, Zahara de los Atunes, Bolonia. Kaum Hochhäuser, viele Ferienhäuser, das Paradies der Kitesurfer. Das Wasser ist frischer als am Mittelmeer.
  • Galicien und die grüne Küste: Im Nordwesten liegen die Rías Baixas mit weißen Stränden und den Cíes-Inseln, die nur eine begrenzte Zahl von Besuchern pro Tag einlassen. Baden im Juli und August, sonst wandern und Meeresfrüchte essen.

Welche Region wann?

Spanien hat nicht ein Klima, sondern viele. Im August kann Sevilla 42 Grad erreichen, während San Sebastián bei angenehmen 25 Grad liegt; im Januar ist es in Madrid morgens frostig, auf Teneriffa 22 Grad. Wer Region und Monat richtig kombiniert, hat den besseren Urlaub.

  • Andalusien (Sevilla, Granada, Córdoba): Am schönsten von März bis Mai und Ende September bis November. Im Hochsommer nur mit frühen Morgen- und späten Abendstunden.
  • Madrid und Barcelona: Ganzjährig gut. Im Winter günstige Flüge und sonnige Tage, im August heiß und manche Lokale geschlossen.
  • Costa del Sol, Costa Blanca, Costa Brava: Baden von Juni bis Oktober. An der Costa del Sol und Costa Blanca ist der Winter so mild, dass viele Langzeiturlauber dort überwintern.
  • Nordspanien und Baskenland: Juni bis September. Grüner und regenreicher, dafür die beste Küche des Landes: Pintxos in San Sebastián, das Guggenheim in Bilbao, die Picos de Europa.

Alhambra und Sagrada Família: Tickets rechtzeitig buchen

Die beiden meistbesuchten Monumente Spaniens sind im Frühling und Herbst regelmäßig Wochen im Voraus ausverkauft. Spontan an der Kasse klappt fast nie.

Die Alhambra verkauft ihre Tickets über die offizielle Seite des Patronato etwa drei Monate im Voraus, das allgemeine Ticket kostet rund 20 €. Tickets sind personalisiert: Bring den Personalausweis oder Reisepass mit, mit dem du gebucht haben. Für die Nasridenpaläste gilt ein festes Zeitfenster von einer halben Stunde, Zuspätkommende werden nicht eingelassen. Plane deshalb mindestens eine Stunde Puffer ein. Ist alles ausverkauft, ist eine Führung mit garantiertem Eintritt die sicherste Lösung.

  • Alhambra-Tipps: Morgens in die Nasridenpaläste, danach Generalife und Alcazaba. Drei bis vier Stunden einplanen. Der Nachtbesuch der Paläste ist stimmungsvoll und leichter zu bekommen.
  • Sagrada Família: Zeitfenster-Tickets ab 26 €, mit Turm 36 €. Der zentrale Jesus-Turm wurde 2026 fertiggestellt, damit ist sie die höchste Kirche der Welt. Vormittags leuchten die Fenster der Ostseite, nachmittags die der Westseite.
  • Ebenfalls vorab buchen: Park Güell, Real Alcázar in Sevilla, die Mezquita in Córdoba im Frühjahr und die Genehmigung für den Teide-Gipfel auf Teneriffa.

Weitere Ziele: Kastilien, Jakobsweg, kleine Kanaren

  • Toledo, Segovia und Ávila: Drei Tagesausflüge ab Madrid: Toledo auf seinem Felsen über dem Tajo, Segovia mit römischem Aquädukt und Märchenburg, Ávila hinter einer vollständig erhaltenen Stadtmauer. Alle drei sind UNESCO-Welterbe.
  • Salamanca: Die goldene Universitätsstadt mit einer der schönsten Plazas Spaniens, gut zweieinhalb Stunden von Madrid.
  • Santiago de Compostela und der Jakobsweg: Ziel der Pilger aus ganz Europa. Für die Urkunde genügen die letzten 100 Kilometer zu Fuß ab Sarria, etwa fünf bis sechs Tage; der Küstenweg (Camino del Norte) ist die ruhigere Variante.
  • La Rioja und Pamplona: Weinkeller und Weindörfer wie Laguardia südlich des Baskenlands. Pamplona ist außerhalb der Stierlauf-Woche im Juli eine entspannte Altstadt.
  • Montserrat und Girona: Das Kloster im gezackten Bergmassiv erreichst du ab Barcelona mit Zug und Zahnradbahn in gut einer Stunde, Girona mit dem Schnellzug in 40 Minuten.
  • La Palma, La Gomera und El Hierro: Die kleinen, grünen Kanareninseln zum Wandern: Lorbeerwälder, Vulkanrouten und kaum Bettenburgen. La Gomera ist ein Tagesausflug mit der Fähre ab Teneriffa.
  • Sierra Nevada: Skifahren mit Meerblick: Das südlichste Skigebiet Europas liegt eine Stunde oberhalb von Granada und hat meist von Dezember bis April Schnee.
  • Gibraltar: Der britische Felsen am Südzipfel: Affen, Tunnel und Aussicht nach Afrika. Ausweis mitnehmen, an der Grenze wird kontrolliert; am einfachsten parkst du auf der spanischen Seite in La Línea und gehst zu Fuß hinüber.

Mietwagen, Maut und Umweltzonen in Spanien

Für Mallorca, die Kanaren, Andalusien und den Norden ist ein Mietwagen die beste Wahl. Die Preise schwanken stark: in der Nebensaison 10 bis 25 € am Tag, im Hochsommer um 60 €. Immer mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung buchen und auf die Tankregel „voll/voll“ achten.

  • Maut: Die meisten Autobahnen (Autovías) sind kostenlos. Maut kosten nur einige als „AP“ ausgeschilderte Strecken, etwa 10 € pro 100 Kilometer; bezahlt wird bar oder mit Kreditkarte, die Girocard funktioniert nicht. Die Mittelmeerautobahn AP-7 von der französischen Grenze bis Alicante ist mautfrei.
  • Tempolimits: 120 km/h auf Autobahnen, 90 auf Landstraßen, 50 in Orten und 30 auf Straßen mit nur einer Spur pro Richtung. Geblitzt wird viel; wer ein Bußgeld innerhalb von 20 Tagen zahlt, zahlt die Hälfte.
  • Promille: 0,5, für Fahranfänger in den ersten zwei Jahren 0,3. Das Handy am Steuer kostet mehrere Hundert Euro.
  • Umweltzonen: Madrid, Barcelona, Málaga, Palma und viele weitere Städte haben Umweltzonen (ZBE). Mietwagen mit spanischem Kennzeichen haben die nötige Plakette; mit dem eigenen Auto musst du dich vorher bei der jeweiligen Stadt registrieren. In den Altstädten von Granada, Córdoba und Sevilla dürfen ohnehin nur Anwohner fahren.
  • Parken: Blaue Linien sind gebührenpflichtig, weiße frei, gelbe verboten. In den Stadtzentren kosten Parkhäuser 20 bis 35 € am Tag; lieber am Rand parken.
  • Ibiza und Formentera: Im Juli und August brauchen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor dort eine vorab beantragte Genehmigung; für Mietwagen von der Insel erledigt das der Vermieter.
  • Mit dem eigenen Auto: Von Stuttgart nach Barcelona sind es rund zwölf Stunden über Lyon; in Frankreich kommt Maut dazu. Auf Raststätten an der Küstenautobahn nichts sichtbar im Auto lassen und nur auf Parkplätzen anhalten, wenn dir jemand eine Panne signalisiert.

Spanien Kosten: Rundreise, Eintritte und Preise im Alltag

Für zwei Wochen Andalusien mit Flügen, Mietwagen und Mittelklassehotels rechnen Paare in der Nebensaison mit rund 5.400 € zu zweit. Günstiger wird es mit Ferienwohnungen, Menú del día und früh gebuchten Zügen; teurer in Barcelona, auf den Balearen im Sommer und überall während großer Feste, wenn Hotels in Sevilla das Zwei- bis Dreifache kosten.

  • Flüge: Nach Málaga, Barcelona oder Palma je nach Saison 150 bis 300 € hin und zurück, mit Billigfliegern außerhalb der Ferien deutlich weniger.
  • Unterkunft: Doppelzimmer in der Mittelklasse 80 bis 130 €, in Sevilla und Barcelona eher ab 100 bis 150 €. Paradores, staatliche Hotels in Burgen und Klöstern, kosten ab etwa 120 €.
  • Eintritte: Alhambra rund 20 €, Sagrada Família ab 26 €, Kathedrale von Sevilla und Mezquita von Córdoba je 13 bis 15 €, Museen meist 5 bis 12 € und oft mit kostenlosen Stunden.
  • Essen: Menú del día 13 bis 18 €, Caña (kleines Bier) mit Tapa 2 bis 4 €, Abendessen im guten Restaurant 30 bis 45 € pro Person.
  • Züge: Madrid–Barcelona oder Madrid–Sevilla mit den Billiganbietern Avlo, Iryo und Ouigo früh gebucht ab etwa 20 €, kurzfristig im AVE über 100 €.

Essen in Spanien: später als gedacht

In Spanien wird spät gegessen, und die Küchen richten sich danach. Mittagessen ist die Hauptmahlzeit, etwa von 14 bis 16 Uhr; abends geht es selten vor 21 Uhr los, in Madrid und Sevilla sind die Restaurants ab 22 Uhr voll. Wer um 18 Uhr essen will, sitzt allein im Touristenlokal. Besser: leichtes Frühstück, langes spätes Mittagessen, gegen 20 Uhr ein paar Tapas, danach Abendessen.

  • Menú del día: Werktags bieten fast alle einfachen Restaurants mittags ein Menü mit Vorspeise, Hauptgang, Nachtisch, Brot und Getränk für etwa 13–18 €. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Land.
  • Tapas und Pintxos: Ein paar kleine Teller bestellen, dann in die nächste Bar. In Granada gibt es zum Getränk oft eine Tapa gratis, in San Sebastián stehen die Pintxos auf der Theke.
  • Probieren: Jamón ibérico, Salmorejo und Gazpacho im Süden, Paella in Valencia (nur mittags), Churros mit Schokolade in Madrid, Papas arrugadas mit Mojo auf den Kanaren.
  • Siesta: In kleineren Orten und im Süden schließen viele Geschäfte etwa von 14 bis 17 Uhr und haben dafür bis 20 oder 21 Uhr geöffnet. In den Zentren von Madrid und Barcelona ist durchgehend offen.

Gut zu wissen: entspannt durch Spanien

Spanien ist eines der unkompliziertesten Reiseländer Europas: hervorragende Züge, gute Straßen und lebendige Straßen bis spät in die Nacht. Ein paar praktische Punkte helfen trotzdem.

  • Volle Orte: Wie in jeder Großstadt: Tasche geschlossen und vorne tragen, etwa auf den Ramblas, in der Metro und an vollen Aussichtspunkten, und das Handy nicht auf dem Café-Tisch liegen lassen.
  • Touristensteuer: Barcelona verlangt seit April 2026 je nach Unterkunft bis zu 12 € pro Person und Nacht (Steuer Kataloniens plus städtischer Zuschlag). Auf den Balearen kostet die Ecotasa von Mai bis Oktober etwa 1–4 € pro Nacht, außerhalb der Saison die Hälfte. Wird meist im Hotel bezahlt.
  • Trinkgeld: Nicht erwartet. Im Restaurant aufrunden oder bei gutem Service 5–10 % geben.
  • Mietwagen: Auf Mallorca, den Kanaren und für die weißen Dörfer Andalusiens ideal. In Madrid und Barcelona verzichtest du besser darauf; Metro und Taxi sind günstig.
  • Alkohol und Partyzonen: Viele Orte verbieten das Trinken auf der Straße; das Bußgeld wird sofort kassiert. An der Playa de Palma, in El Arenal, Magaluf und Sant Antoni auf Ibiza gelten zusätzliche Regeln für Alkoholverkauf und All-inclusive-Getränke. Auch das Klettern und Springen von Balkonen ist dort ausdrücklich verboten.
  • Hotel-Check-in: Hotels müssen umfangreiche Daten ihrer Gäste erfassen. Ausweis für alle Mitreisenden bereithalten, auch für Kinder.
  • Waldbrände und Meer: Im Sommer können Busch- und Waldbrände Straßen sperren; Anweisungen vor Ort folgen. Auf den Kanaren sind Strömungen und Wellen an offenen Atlantikstränden gefährlich: rote Flagge heißt Badeverbot. Bei Calima, dem Saharawind, liegt Staub in der Luft und es wird sehr heiß.
  • Feste: Semana Santa, die Feria de Abril in Sevilla, die Fallas in Valencia und San Fermín in Pamplona (6.–14. Juli) füllen die Hotels Monate im Voraus.

San Sebastián und das Baskenland

Wer zum Essen reist, gehört in den Norden. San Sebastián liegt an der muschelförmigen Bucht La Concha, hat pro Kopf mehr Michelin-Sterne als fast jede andere Stadt und eine Altstadt voller Pintxos-Bars. Eine Stunde entfernt steht in Bilbao das Guggenheim-Museum von Frank Gehry; dazwischen liegen Fischerdörfer wie Getaria und die Inselkapelle San Juan de Gaztelugatxe.

Direktflüge nach Bilbao gibt es aus mehreren deutschen Städten, alternativ mit dem Zug von Madrid in etwa fünf Stunden. Beste Zeit: Juni bis September, wenn es im Süden zu heiß ist.

Vor der Reise

Einreise: Personalausweis genügt

Als deutscher Staatsbürger reicht ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, auch ein vorläufiger Ausweis wird akzeptiert. Kinder brauchen ein eigenes Dokument. Die neuen EES-Grenzkontrollen und ETIAS betreffen nur Reisende aus Nicht-EU-Ländern.

Flüge

Direktflüge nach Palma, Málaga, Barcelona, Alicante, Valencia, Madrid, Ibiza und auf alle großen Kanarischen Inseln gibt es ab fast allen deutschen Flughäfen. Palma erreichst du in etwa 2 Stunden, die Kanaren in rund 4,5 Stunden.

Handy und Strom

Dank EU-Roaming telefonierst und surfst du zu Inlandskonditionen. Steckdosen sind Typ C und F wie in Deutschland, ein Adapter ist nicht nötig.

Geld und Versicherung

Euro; Karte und kontaktlos werden fast überall angenommen. Die Europäische Krankenversicherungskarte (Rückseite der Gesundheitskarte) gilt in staatlichen Einrichtungen; eine Auslandsreisekrankenversicherung ist trotzdem sinnvoll, auch für den Rücktransport.

Unterwegs in Spanien

Schnellzüge (AVE)

Spanien hat das längste Hochgeschwindigkeitsnetz Europas. Madrid–Barcelona und Madrid–Sevilla in etwa 2,5 Stunden, Madrid–Valencia 1 Stunde 50, Madrid–Málaga 2 Stunden 40. Auf den Hauptstrecken konkurrieren AVE, Avlo, Iryo und Ouigo; wer früh bucht, fährt ab etwa 10–20 €.

Inlandsflüge

Für die Inseln unverzichtbar: Vueling, Iberia, Air Europa und Binter verbinden das Festland mit Palma, Ibiza, Menorca und den Kanaren. Zwischen den Kanareninseln fliegt Binter in 30–40 Minuten.

Fähren

Von Barcelona, Valencia und Dénia nach Mallorca, Ibiza und Menorca, auch zwischen den Balearen-Inseln. Auf den Kanaren verbinden Fred. Olsen und Naviera Armas die Inseln.

Bus und Mietwagen

ALSA-Busse fahren dort, wo kein Schnellzug fährt, etwa Granada–Málaga. Mietwagen lohnen sich auf den Inseln und in Andalusien; Kaution und Tankregel vorher prüfen.

Plaza de España in Sevilla mit Arkaden aus Backstein und Kacheln
Sevilla

Was kostet ein Spanien Urlaub?

Sparsam

70–110 € / Tag
  • Hostels oder einfache Pensionen
  • Mittags Menú del día, abends Tapas
  • Früh gebuchte Sparzüge, Metro und Bus

Mittelklasse

140–250 € / Tag
  • 3–4-Sterne-Hotels in zentraler Lage
  • Restaurantabende mit Wein
  • AVE-Tickets, Museen und Alhambra

Luxus

ab 350 € / Tag
  • Boutique-Hotels, Paradores und Strandresorts
  • Degustationsmenüs in San Sebastián oder Barcelona
  • Private Führungen und Mietwagen

Packliste für Spanien

Sonnencreme mit hohem LSF

Die Sonne in Andalusien und auf den Kanaren, auch im Winter, ist stärker, als sie sich im Wind anfühlt.

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Badeschuhe

Viele Buchten auf Mallorca und Menorca sowie die Lavastrände der Kanaren sind steinig.

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Wasserdichter Packsack

Für Bootsausflüge nach Formentera, Buchten, die nur vom Wasser aus erreichbar sind, und Walbeobachtung vor Teneriffa.

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Wasserdichte Handyhülle

Für Fotos im Wasser und am Strand, ohne dass Sand oder Salzwasser ins Handy kommt.

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Umhängetasche mit Reißverschluss

Handy, Karten und Ausweis immer griffbereit, auf vollen Straßen, Märkten und in der Metro.

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Vorab buchen

Die Alhambra ist im Frühling und Herbst wochenlang ausverkauft. Eine Führung mit garantiertem Eintritt ist dann der sicherste Weg hinein.

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Spanien Reisetipps

Züge früh buchen

Auf Madrid–Barcelona und Madrid–Sevilla steigen die Preise kurz vor Abfahrt stark. AVE, Avlo, Iryo und Ouigo vergleichen.

Mittags groß essen

Das Menú del día ist die günstigste gute Mahlzeit; abends reichen dann ein paar Tapas.

Gratis ins Museum

Prado und Reina Sofía sind an den meisten Tagen in den letzten zwei Stunden kostenlos, mit Warteschlange.

Sonntags ist Ruhe

Außerhalb touristischer Zonen haben viele Geschäfte sonntags zu; Museen und Restaurants sind offen.

Ausweis dabei

Für die Alhambra brauchst du das Original-Dokument, mit dem du gebucht haben.

Leitungswasser

Auf dem Festland unbedenklich; einfach nach 'agua del grifo' fragen.

Häufige Fragen zum Spanien Urlaub

Wann ist die beste Reisezeit für Spanien?

Für Rundreisen April bis Juni und September bis Oktober. Für Badeurlaub am Mittelmeer und auf Mallorca Juni bis September. Für Wintersonne die Kanaren von November bis April.

Mallorca oder Kanaren: was ist besser?

Mallorca von Mai bis Oktober für ruhige Buchten, Berge und Palma, mit kurzer Flugzeit von gut zwei Stunden. Die Kanaren für ganzjährig warmes Wetter, besonders im Winter, mit Vulkanlandschaften und Atlantikwellen; Flugzeit etwa 4,5 Stunden.

Brauche ich einen Reisepass für Spanien?

Nein. Deutsche Staatsbürger können mit einem gültigen Personalausweis einreisen; der Reisepass geht natürlich auch.

Brauche ich einen Adapter in Spanien?

Nein. Spanien hat dieselben Steckdosen (Typ C und F, 230 V) wie Deutschland.

Wie viele Tage braucht man für Spanien?

Für Madrid und Andalusien reichen 7 Tage. Mit 10 Tagen kommt Barcelona dazu, mit 14 Tagen auch Valencia und einige Tage auf Mallorca oder an der Küste.

Was kostet eine Woche Spanien?

Ohne Flug etwa 500–750 € pro Person sparsam, 1.000–1.700 € in der Mittelklasse und ab 2.500 € luxuriös. Barcelona, Madrid und die Inseln im Sommer sind am teuersten.

Wie viel Touristensteuer zahlt man auf Mallorca und in Barcelona?

Auf den Balearen von Mai bis Oktober je nach Unterkunft etwa 1–4 € pro Person und Nacht, außerhalb der Saison weniger. In Barcelona seit April 2026 bis zu 12 € pro Nacht. Kinder und Jugendliche sind meist befreit (Balearen unter 16, Katalonien unter 17 Jahren).

Wann sollte man die Alhambra buchen?

Sobald die Reisedaten feststehen: Tickets gibt es etwa drei Monate im Voraus, im Frühling und Herbst sind sie oft Wochen vorher weg. Nur über die offizielle Seite oder als Führung mit Eintritt.

Welche Costa in Spanien ist die schönste?

Für Buchten und Fischerdörfer die Costa Brava, für lange helle Sandstrände ohne Hochhäuser die Costa de la Luz am Atlantik, für milde Winter die Costa Blanca, für alles auf einmal mit kurzem Transfer die Costa del Sol.

Wo ist es in Andalusien am schönsten?

In Sevilla, Granada und Córdoba für Paläste und Altstädte, in Ronda und den weißen Dörfern für Landschaft, in Cádiz und an der Costa de la Luz für Strände. Eine Rundreise mit dem Mietwagen verbindet alles in zwei Wochen.

Braucht man in Spanien einen Mietwagen?

Nicht für die Städte: Schnellzüge verbinden Madrid, Barcelona, Sevilla, Málaga und Valencia. Für Mallorca, die Kanaren, die weißen Dörfer Andalusiens, die Costa Brava und Nordspanien ist ein Auto sehr praktisch.

Gibt es in Spanien Autobahnmaut?

Nur auf einigen als AP gekennzeichneten Strecken, etwa 10 € pro 100 Kilometer, zahlbar bar oder mit Kreditkarte. Die meisten Autobahnen sind kostenlos, auch die Mittelmeerautobahn von der französischen Grenze bis Alicante.

Was kostet eine Andalusien-Rundreise?

Zwei Wochen in der Nebensaison mit Flügen, Mietwagen und Mittelklassehotels rund 5.400 € für zwei Personen. Der Mietwagen kostet dann 10 bis 25 € am Tag, im Sommer um 60 €.

Braucht man in Spanien eine Umweltplakette?

Für Mietwagen nicht, sie haben die spanische Plakette. Wer mit dem eigenen Auto in die Umweltzonen von Madrid oder Barcelona fahren will, muss das Fahrzeug vorher bei der Stadt registrieren.

Darf man in Spanien auf der Straße Alkohol trinken?

In vielen Orten nicht; das Bußgeld wird sofort fällig. Auf Mallorca und Ibiza gelten in den Partyzonen besonders strenge Regeln.

Kann man mit dem Auto nach Spanien fahren?

Ja, über Frankreich. Von Süddeutschland bis Barcelona sind es rund zwölf Stunden, bis Andalusien zwei Tage. In Frankreich fällt Maut an, in Spanien ist die Küstenautobahn bis Alicante frei.

Welche Sprachen spricht man in Spanien?

Überall Spanisch (Kastilisch), dazu Katalanisch in Katalonien, auf den Balearen und in Valencia, Baskisch im Baskenland und Galicisch in Galicien. In den Urlaubsorten kommst du mit Englisch und oft mit Deutsch zurecht.

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