Marokko Reiseführer
Kaum ein Land bietet so viel Abwechslung, nur drei bis vier Flugstunden von Deutschland entfernt: das Gewusel in der Medina von Marrakesch, das mittelalterliche Gassengewirr von Fès, die blauen Gassen von Chefchaouen, eine Nacht unter dem Sternenhimmel der Sahara, Berberdörfer im Hohen Atlas und die windige Hafenstadt Essaouira am Atlantik. Gleichzeitig ist Marokko ein Land, in dem gute Vorbereitung viel ausmacht. Dieser Reiseführer zeigt dir die beste Reisezeit, drei erprobte Rundreisen, die Wüstentour ab Marrakesch, die besten Unterkünfte, Zug und Taxi, Geld und Handeln, entspanntes Unterwegssein in den Medinas und die Etikette vor Ort.
Beste Reisezeit für Marokko
Frühling (März bis Mai)
Die beste Reisezeit: warme Tage, grüne Täler und angenehme Temperaturen in der Wüste. Riads rund um Ostern früh buchen.
Herbst (September bis November)
Fast so gut wie der Frühling: Ab Ende September lässt die Hitze nach, Wüste und Fès sind jetzt am schönsten.
Winter (Dezember bis Februar)
Sonnig und mild in Marrakesch, aber kalte Nächte, Frost in der Wüste und Schnee im Atlas. Zwiebellook einpacken.
Sommer (Juni bis August)
Sehr heiß im Landesinneren, in Marrakesch oft 40 °C. Dann besser an die Küste oder in die Berge.
Marokko Wetter nach Monaten
Ungefähre durchschnittliche Tageshöchstwerte in Marrakesch und Wassertemperaturen in Essaouira (°C). In der Wüste ist es tagsüber heißer und nachts viel kälter, im Hohen Atlas ganzjährig kühler.
| Monat | Marrakesch | Atlantik (Essaouira) | Hinweise |
|---|---|---|---|
| Januar | 18° | 17° | Milde, sonnige Tage, kalte Nächte. Schnee im Hohen Atlas, Frost in der Wüste. |
| Februar | 20° | 17° | Angenehm in den Städten, Mandelblüte in den Tälern. Wüstennächte noch um den Gefrierpunkt. |
| März | 23° | 17° | Der Frühling beginnt – einer der besten Monate für Marrakesch, Wüste und Atlas. |
| April | 25° | 18° | Grüne Täler, warme Tage: ideal im ganzen Land. Rund um Ostern (Ferienzeit) voller. |
| Mai | 29° | 19° | Warm bis heiß. Gut für Küste und Berge, die Wüste wird tagsüber heiß. |
| Juni | 33° | 20° | Heiß im Landesinneren. Lieber nach Essaouira oder in den Atlas. |
| Juli | 37° | 21° | Marrakesch erreicht oft 40 °C. Nur Küste und Berge sind angenehm. |
| August | 37° | 22° | Heißester Monat im Inland und Ferienhochsaison. An der Küste windig und voll. |
| September | 32° | 22° | Die Hitze lässt in der zweiten Monatshälfte nach. Guter Monat für die Küste. |
| Oktober | 28° | 21° | Einer der besten Monate fürs ganze Land: warme Tage, weniger Andrang. |
| November | 22° | 19° | Angenehme Tage, kühlere Nächte. Ideal für Wüste und Fès. |
| Dezember | 19° | 18° | Milde Tage, kalte Nächte, Riads oft ohne Heizung. Ruhig, außer um Weihnachten und Silvester. |
Die schönsten Orte in Marokko
Marrakesch2–3 Tage
Der Platz Jemaa el-Fna, die Souks, der Bahia-Palast, die Medersa Ben Youssef und der Jardin Majorelle. Anfangs überwältigend – starte früh am Morgen und zieh dich zur Mittagshitze auf eine Riad-Dachterrasse zurück.
Fès2 Tage
Fès el-Bali ist eine der größten autofreien Altstädte der Welt: rund 9.000 Gassen, die Gerberei Chouara, die Medersa Bou Inania und Handwerker, die arbeiten wie vor Jahrhunderten. Buch für den ersten halben Tag einen lizenzierten Guide – verlaufen ist hier keine Redensart.
Chefchaouen1–2 Tage
Die blaue Stadt im Rifgebirge – nach Marrakesch und Fès herrlich entspannt. Zum Sonnenuntergang zur Spanischen Moschee hinauf, oder ein Tagesausflug zu den Wasserfällen von Akchour.
Sahara: Merzouga (Erg Chebbi)1–2 Nächte
Hohe orangefarbene Dünen, ein Kamelritt zum Sonnenuntergang und eine Nacht im Wüstencamp. Merzouga liegt 9–10 Fahrstunden von Marrakesch entfernt, daher meist als 3-Tages-Tour (siehe unten).
Hoher Atlas und Imlil1–2 Tage
Berberdörfer, Walnusshaine und Wanderwege, etwa 90 Minuten von Marrakesch. Imlil ist Ausgangspunkt für Touren und den Aufstieg auf den Toubkal (4.167 m), den höchsten Berg Nordafrikas.
Aït-Ben-HaddouHalber Tag
Lehmburg (Ksar) und UNESCO-Welterbe, Drehort von Gladiator und Game of Thrones. Liegt auf dem Weg in die Wüste – fast jede Wüstentour hält hier.
Essaouira1–2 Tage
Entspannte, ummauerte Hafenstadt am Atlantik mit UNESCO-Medina, frisch gegrilltem Fisch und viel Wind (ein Mekka für Kitesurfer). Rund 3 Stunden von Marrakesch – die beste Flucht vor der Sommerhitze.
Marokko Rundreise: Routen für 7, 10 und 14 Tage
Marokko ist größer, als es auf der Karte wirkt, und Bergstraßen sind langsam. Diese Routen planen realistische Fahrzeiten ein.
7 Tage: Marrakesch, Sahara und Fès
Der Klassiker für die erste Reise: Hinflug nach Marrakesch, Rückflug ab Fès (Gabelflug).
- Tag 1–2Marrakesch
Souks und Jemaa el-Fna in der Abenddämmerung, Bahia-Palast, Medersa Ben Youssef, Jardin Majorelle.
- Tag 3Über den Atlas ins Dadès-Tal
Tizi-n'Tichka-Pass, Aït-Ben-Haddou, Ouarzazate, Übernachtung in der Dadès- oder Todra-Schlucht.
- Tag 4Merzouga
Todra-Schlucht, dann Kamelritt zum Sonnenuntergang in die Dünen des Erg Chebbi und Nacht im Wüstencamp.
- Tag 5Von der Wüste nach Fès
Sonnenaufgang auf der Düne, dann lange Fahrt nach Norden durch die Zedernwälder des Mittleren Atlas.
- Tag 6–7Fès
Halber Tag mit Guide in Fès el-Bali, Gerbereien, Medersen – und bei Lust ein Ausflug nach Meknès und Volubilis.
10 Tage: mit Chefchaouen
Die 7-Tage-Route plus die blaue Stadt, Rückflug ab Tanger.
- Tag 1–7Wie oben
Marrakesch, Sahara und Fès.
- Tag 8Von Fès nach Chefchaouen
Rund 4 Stunden mit dem CTM-Bus oder privatem Fahrer.
- Tag 9Chefchaouen
Durch die blaue Medina bummeln, Sonnenuntergang an der Spanischen Moschee oder Wanderung zu den Akchour-Wasserfällen.
- Tag 10Nach Tanger
Rund 2 Stunden Fahrt; Rückflug ab Tanger oder mit dem Schnellzug Al Boraq nach Süden.
14 Tage: die große Runde
Berge, Küste, Wüste und Königsstädte in entspanntem Tempo.
- Tag 1–2Marrakesch
Ankommen und die Medina entdecken.
- Tag 3Hoher Atlas
Tageswanderung ab Imlil oder eine Nacht in einem Berggasthaus.
- Tag 4–5Essaouira
Rund 3 Stunden mit dem Bus; Strand, Hafen und gegrillter Fisch.
- Tag 6Zurück nach Marrakesch
Abends auf den Jemaa el-Fna.
- Tag 7–9Durch die Sahara nach Fès
Aït-Ben-Haddou, Schluchten, eine Nacht in Merzouga, Ankunft in Fès.
- Tag 10–11Fès, Meknès und Volubilis
Die Medina mit Guide, dann römische Ruinen in Volubilis.
- Tag 12–13Chefchaouen
Ruhige Tage im Rifgebirge.
- Tag 14Tanger oder Fès
Rückflug.
Wo übernachten in Marokko?
In den Städten übernachtest du am schönsten in einem Riad in der Medina – einem traditionellen Haus rund um einen Innenhof, oft mit Dachterrasse. In der Wüste in einem Camp zwischen den Dünen.
Riads in Marrakesch
Wohn in der Medina, am besten nahe dem Jemaa el-Fna oder in Mouassine – dann ist alles zu Fuß erreichbar. Frühstück auf der Dachterrasse gehört dazu.
Hotels ansehenExpedia →Medina von Fès
Ein Riad in Fès el-Bali bringt dich mitten ins Geschehen. Wähl eins nahe einem Stadttor (Bab Boujloud), damit die Ankunft mit Gepäck einfach bleibt.
Hotels ansehenExpedia →Wüstencamps in Merzouga
Vom einfachen Zelt bis zum Luxuscamp mit eigenem Bad. Achte darauf, ob Kamelritt und Abendessen inklusive sind.
Hotels ansehenExpedia →Chefchaouen
Gästehäuser in der blauen Medina, viele mit Dachterrasse und Blick auf das Rifgebirge.
Hotels ansehenExpedia →Wer über diese Links bucht oder kauft, unterstützt diese Reiseführer.
Wüstentour ab Marrakesch: 2 oder 3 Tage?
Die Dünen des Erg Chebbi bei Merzouga liegen 9–10 Fahrstunden von Marrakesch entfernt, über den Atlas. Deshalb ist die klassische Tour 3 Tage lang: Tag 1 über Aït-Ben-Haddou ins Dadès-Tal, Tag 2 nach Merzouga mit Kamelritt zum Sonnenuntergang und Nacht im Camp, Tag 3 zurück nach Marrakesch oder weiter nach Fès.
Hast du nur 2 Tage, fahr lieber nach Zagora (rund 7 Stunden pro Strecke). Die Dünen sind deutlich kleiner, aber Aït-Ben-Haddou und eine Nacht in der Wüste sind trotzdem dabei. Wer Merzouga in 2 Tagen hin und zurück schaffen will, verbringt fast die ganze Zeit im Auto.
- Gruppe oder privat: Gruppentouren sind am günstigsten; private Touren kosten ein Vielfaches, dafür hältst du, wo du willst.
- Leistungen prüfen: Kamelritt, Abendessen und Frühstück, Camp-Kategorie (Standard oder Luxus mit eigenem Bad) und ob die Tour in Marrakesch oder Fès endet.
- Für die Nacht packen: Von Oktober bis April sind Wüstennächte kalt, teils um den Gefrierpunkt. Eine warme Jacke und eine Stirnlampe machen viel aus.
- In Fès enden: Liegt Fès auf deiner Route, spart eine Einweg-Tour Marrakesch–Merzouga–Fès einen ganzen Tag Rückfahrt.
Geld, Kosten und Handeln
Die Währung ist der Marokkanische Dirham (MAD). Er ist eine Binnenwährung: Du bekommst ihn nicht vor der Reise, und du darfst höchstens 2.000 MAD ausführen – tausch Reste also vor dem Abflug zurück.
Geldautomaten gibt es in Städten und Orten reichlich; heb größere Beträge ab, um Gebühren zu sparen, und prüf vorher die Auslandsgebühren deiner Bank (Marokko liegt außerhalb der Eurozone). Hotels, Riads und moderne Restaurants nehmen Karte, in Souks, Taxis, kleinen Cafés und beim Trinkgeld brauchst du Bargeld.
- Handeln: In den Souks erwartet, in Geschäften mit Festpreisen nie. Überleg dir, was dir der Artikel wert ist, biete deutlich unter dem ersten Preis und triff dich in der Mitte. Freundlich bleiben – höflich weitergehen bringt oft den besten Preis.
- Kleine Scheine: 10-, 20- und 50-Dirham-Scheine und Münzen für Taxi, Gepäckträger und Trinkgeld bereithalten; 200er sind schwer zu wechseln.
- Trinkgeld: Etwa 10 % im Restaurant; für Gepäckträger, Guides und Fahrer sind 10–20 MAD üblich.
Entspannt unterwegs in Marokko
Marokko ist ein gastfreundliches und grundsätzlich sicheres Reiseland. Die Medinas können beim ersten Besuch überwältigend sein – ein paar einfache Gewohnheiten helfen, dieselben wie in jeder großen, belebten Stadt.
- Hilfe beim Weg: Manchmal bieten Leute an, dich durch die Gassen zu führen, und erwarten dafür ein Trinkgeld. Brauchst du keine Hilfe, reicht ein freundliches „la, shukran“ (nein, danke) – den Rest erledigen Offline-Karten.
- Guides: Buch für den ersten halben Tag einen lizenzierten Guide über dein Riad – er kennt die Medina, ihre Geschichte und die besten Werkstätten.
- Gerbereien: Die Aussichtsterrassen gehören meist zu Lederläden. Genieß den Blick, frag vorher nach einer Gebühr – kaufen ist freiwillig.
- Fotos und Henna: Die Künstler auf dem Jemaa el-Fna leben von Fotos, Henna wird pro Motiv berechnet – den Preis vorher vereinbaren.
- Taxi: Im Petit Taxi nach dem Taxameter (compteur) fragen oder den Preis vor der Fahrt ausmachen.
- Im Gedränge: Wie in jeder vollen Stadt: Handy und Geldbörse in den Souks und abends auf dem Platz verschlossen und vorne tragen.
Etikette, Kleidung und Ramadan
Marokko ist ein muslimisches Land, aber an Gäste gewöhnt. Wer Schultern und Knie bedeckt, zeigt Respekt und fällt weniger auf – besonders als Frau in Medinas und Dörfern. Ein leichtes Tuch ist überall praktisch.
Der Ramadan 2027 fällt voraussichtlich auf etwa 8. Februar bis 9. März (je nach Mondsichtung). Reisen ist trotzdem gut möglich: Viele Restaurants für Touristen haben geöffnet, aber tagsüber in der Öffentlichkeit zu essen, zu trinken oder zu rauchen solltest du vermeiden, manches schließt nachmittags, und die Abende nach dem Fastenbrechen (Iftar) sind besonders lebendig.
- Moscheen: Für Nicht-Muslime meist geschlossen. Ausnahme ist die Hassan-II.-Moschee in Casablanca mit Führungen.
- Menschen fotografieren: Immer vorher fragen; viele möchten nicht fotografiert werden.
- Alkohol: In Hotels und Bars mit Lizenz und in manchen Supermärkten erhältlich, in den meisten Medina-Restaurants nicht.
- Rechte Hand: Essen und Dinge reichen mit der rechten Hand.
Riads: Das solltest du vor der Buchung wissen
Ein Riad ist ein traditionelles Haus rund um einen Innenhof – dort zu übernachten ist ein Highlight jeder Marokkoreise. Die Gassen der Medina sind zu eng für Autos, Taxis halten daher am nächsten Tor. Bitte dein Riad, dich dort abholen zu lassen, und überlass das Gepäck gegen ein kleines Trinkgeld den Trägern mit ihren Handkarren.
Zimmer zum Innenhof können dunkel und hellhörig sein – frag nach einem Zimmer mit Fenster, wenn dir das wichtig ist. Im Winter unbedingt nach Heizung fragen: Steinhäuser werden nachts kalt.
Was essen in Marokko?
- Tajine: Im Lehmtopf geschmorte Gerichte, von Huhn mit Salzzitrone bis Lamm mit Pflaumen.
- Couscous: Traditionell freitags, mit Gemüse und Fleisch.
- Pastilla: Süß-herzhafte Pastete, klassisch mit Taube oder Huhn, Mandeln und Zimt.
- Harira: Suppe aus Tomaten, Linsen und Kichererbsen, besonders im Ramadan beliebt.
- Streetfood: Msemen-Fladen zum Frühstück, gegrillte Sardinen in Essaouira, die Garküchen am Abend auf dem Jemaa el-Fna.
- Minztee: Süß, aus der Höhe eingeschenkt und überall ein Zeichen der Gastfreundschaft.
- Für den Magen: Wasser aus Flaschen trinken, belebte Stände wählen, an denen vor deinen Augen gekocht wird, und in den ersten Tagen mit Salat vorsichtig sein.
Hammam: das marokkanische Dampfbad
Ein Besuch im Hammam – Dampfbad mit kräftigem Peeling mit schwarzer Seife – gehört dazu. Öffentliche Viertel-Hammams sind günstig und authentisch, mit getrennten Zeiten oder Bereichen für Männer und Frauen; Badeschlappen und Wechselunterwäsche mitbringen. Spa-Hammams in Riads und Hotels sind teurer, aber sanfter und ideal für das erste Mal.
Vor der Reise
Reisepass statt Personalausweis
Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen für Marokko einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Mit dem Personalausweis ist die Einreise nicht möglich. Ein Visum ist für bis zu 90 Tage nicht nötig.
Flüge
Direktflüge gibt es ab vielen deutschen, österreichischen und Schweizer Flughäfen nach Marrakesch, Agadir und Fès; die Flugzeit liegt bei etwa 3,5 bis 4 Stunden.
Handy: kein EU-Roaming
Marokko gehört nicht zur EU, Roaming ist teuer. Hol dir eine eSIM oder eine SIM-Karte von Maroc Telecom, Orange oder inwi am Flughafen.
Steckdosen und Zeitzone
Typ C/E wie in Deutschland (220 V) – kein Adapter nötig. Marokko liegt meist bei UTC+1, im Ramadan bei UTC+0. Eine Auslandskrankenversicherung ist dringend empfohlen.
Unterwegs in Marokko
Zug
ONCF-Züge verbinden Marrakesch, Casablanca, Rabat, Meknès, Fès und Tanger. Der Schnellzug Al Boraq fährt Tanger–Casablanca in rund 2 Std. 10 Min.; Marrakesch–Casablanca dauert etwa 3 Stunden, Fès–Marrakesch etwa 6,5 bis 7.
Bus
CTM- und Supratours-Busse sind bequem und günstig und fahren auch dort, wo kein Zug fährt, etwa Fès–Chefchaouen oder Marrakesch–Essaouira.
Taxi
Petit Taxis fahren innerhalb der Städte (auf Taxameter bestehen); Grand Taxis sind Sammeltaxis auf festen Strecken zwischen Orten und fahren los, wenn sie voll sind.
Mietwagen
Ideal für Atlas und Wüstenstraße, in den Medinas nutzlos und im Stadtverkehr stressig.
Was kostet eine Marokko-Reise?
Günstig
35–50 € pro Tag- Hostel oder einfaches Riad
- Streetfood und lokale Cafés
- Bus und Sammeltaxi
Mittel
80–130 € pro Tag- Komfortables Riad
- Restaurants und Hammam
- Zug, Gruppen-Wüstentour
Komfortabel
ab 200 € pro Tag- Boutique-Riads und Luxuscamps
- Privater Fahrer und Guides
- Gehobene Küche in Marrakesch
Packliste für Marokko
Shemagh (Wüstentuch)
Schützt in der Sahara vor Sonne und Flugsand und dient als Kopfbedeckung für angemessene Kleidung.
Bei Amazon ansehenAmazon →Stirnlampe mit Akku
Wüstencamps sind nachts stockdunkel, und Medina-Gassen oft schlecht beleuchtet.
Bei Amazon ansehenAmazon →Umhängetasche mit Reißverschluss
Handy, Geld und Pass immer griffbereit – im Trubel der Souks und an langen Reisetagen.
Bei Amazon ansehenAmazon →Sonnencreme mit hohem LSF
Die Sonne ist auch im Frühling stark, besonders in Wüste und Atlas.
Bei Amazon ansehenAmazon →Wer über diese Links bucht oder kauft, unterstützt diese Reiseführer.
Vorab buchen
Wüstentouren und geführte Medina-Rundgänge solltest du besonders im Frühling und Herbst vorab buchen.
Marokko-eSIM
Da EU-Roaming nicht gilt: ab der Landung günstig online, ohne SIM-Kauf am Flughafen.
eSIM holenAiralo →Wer über diese Links bucht oder kauft, unterstützt diese Reiseführer.
Praktische Tipps
Drei Wörter lernen
Salam (Hallo), Shukran (Danke) und La, shukran (Nein, danke). Französisch wird ebenfalls viel gesprochen.
Wasser
Wasser aus Flaschen oder gefiltert trinken, nicht aus der Leitung.
Freitag
Viele Läden in den Medinas schließen rund um das Mittagsgebet.
Offline-Karten
Karten vorher herunterladen; in engen Gassen ist GPS ungenau, hilft aber trotzdem.
Taschentücher
Öffentliche Toiletten haben oft kein Papier.
Früh starten
Morgens sind die Souks ruhiger und kühler, und das Licht ist besser zum Fotografieren.
Häufige Fragen zur Marokko-Reise
Ist Marokko sicher?
Ja, Marokko gilt als grundsätzlich sicheres und sehr beliebtes Reiseland. Die Medinas sind anfangs trubelig: Preise vorher ausmachen, Guides über das Riad buchen und Wertsachen im Gedränge verschlossen tragen – wie in jeder Großstadt. Aktuelle Hinweise gibt das Auswärtige Amt.
Brauche ich einen Reisepass für Marokko?
Ja. Deutsche brauchen einen Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist; mit dem Personalausweis ist die Einreise nicht möglich. Ein Visum brauchst du für bis zu 90 Tage nicht.
Wann ist die beste Reisezeit für Marokko?
März bis Mai und Ende September bis November: warm, aber nicht heiß. Im Sommer ist es im Landesinneren sehr heiß, im Winter sind die Nächte kalt und im Atlas liegt Schnee.
Wie viele Tage für eine Marokko-Rundreise?
7 Tage reichen für Marrakesch, Sahara und Fès. Mit 10 Tagen kommt Chefchaouen dazu, mit 14 auch Essaouira und der Hohe Atlas in entspanntem Tempo.
Wüstentour ab Marrakesch: 2 oder 3 Tage?
Für Merzouga mit den großen Dünen 3 Tage, denn die Fahrt dauert 9–10 Stunden pro Strecke. Bei nur 2 Tagen ist Zagora (rund 7 Stunden) die bessere Wahl.
Brauche ich in Marokko einen Adapter?
Nein. Marokko hat Steckdosen vom Typ C/E wie in Deutschland (220 V).
Kann man in Marokko mit Karte zahlen?
In Hotels, Riads und modernen Restaurants ja. In Souks, Taxis und kleinen Cafés brauchst du Bargeld in Dirham, das du nach der Ankunft am Automaten abhebst.
Wie viel Trinkgeld gibt man in Marokko?
Im Restaurant etwa 10 %, für Gepäckträger, Guides und Fahrer 10–20 Dirham.
Schon gepackt?
Was bei mir mit auf Reisen geht, sortiert in vier Amazon-Listen.
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